6. Dezember 2021Beitrag von Robert

Wegmarken in der Natur – so findest Du Deinen Ausgangspunkt wieder

Einer der größten Irrtümer von Preppern besteht darin, irgend eine Art von Bauchgefühl draußen im Wald oder in der freien Natur zu haben. Wir können uns am Sonnenstand orientieren – doch selbst das ist Vielen nicht so geläufig, wie es sein müsste. Du solltest immer dann, wenn Du auf oder in fremdem Gelände unterwegs bist, eine Strategie für den Rückweg entwickeln. Wenn Du Dich verirrt haben solltest, dann breche im Zweifel Deine Suche so schnell wie möglich ab und versuche, den Ausgangspunkt wieder zu finden. Wegmarken in der Natur können Lebensretter sein.

Wegmarken in der Natur: Heimliche Botschaften

Du solltest also Deinen Weg für Dich nachvollziehbar markieren. Dies solltest Du allerdings auf eine Weise vollziehen, bei der Du praktisch für Dritte, die Dir folgen könnten, unsichtbar bleibst. Du weißt nicht, wer Dir folgt oder wer Dir folgt, weil er oder sie gar nicht einschätzen kann, wie viel Schätze Du bei Dir führst.

Deshalb:

• Du solltest grundsätzlich auf der einen Seite Markierungen hinterlassen.

• Diese Markierungen allerdings sollten sich so oft wie möglich abwechseln.

• Sie müssen unverwechselbar sein – aber nur für Dich.

Das bedeutet: Du solltest niemals dieselben Zeichen verwenden, wenn Du eine Kette an abfolgenden Hinweisen bildest.

• Eine Möglichkeit sind Kerben in Bäumen. Diese sind idealerweise auf Augenhöhe anzubringen, damit Du sie nicht übersiehst. ABER: Die Kerbe sollte nicht aussehen wie von Dir geschnitzt, sondern möglichst aussehen, als gehörte sie zur Baumrinde dazu. Denn: Du selbst weißt ja bei der Wegsuche, dass Du solche Kerben hinterlassen hast, Du kannst Dich also darauf verlassen, sie auch wieder zu identifizieren. Das heißt zum Beispiel: Du  solltest niemals ein Kreuz oder ähnliches in Baumrinde schnitzen.

• Auch Äste oder Zweige können für Dich solche Zeichen sein. Du kannst einen größeren Ast brechen. Der muss allerdings noch am Baum hängen bleiben – sonst wirst Du den Ast nachher vergeblich suchen.

• Du kannst – streng abwechselnd – auch Steine in einer bestimmten Formation am Boden niederlegen. Diese wiederum sollten für Dich ein Muster bilden, das Du wieder erkennst, dennoch vergleichsweise natürlich aussehen.

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