Welthungerkrise verschärft sich

Jüngst bekam ja das Welternährungsprogramm den Friedensnobelpreis verliehen. Gerade in Zeiten von Corona ist das ein wichtiges Signal.

Krise schon vor der Pandemie

Bereits vor der Corona-Pandemie litten Menschen in mehr als 50 Ländern auf der Erde an Hunger und Unternehmen. Darauf weist die Welthungerhilfe im Rahmen der Vorstellung des jüngsten Welthunger-Index hin. Die Fortschritte bei der weltweiten Hungerbekämpfung seien schon vor Corona in Folge von Ungleichheit, Konflikten, Vertreibung und Klimawandel viel zu gering gewesen; zu gering jedenfalls, um das verbindliche Ziel einer Welt ohne Hunger bis zum Jahr 2030 zu erreichen.

Waldhammer-Tipp des Tages:

Hungerproblem nimmt zu

Dem jüngsten Index zufolge weisen aktuelle 14 Länder höhere Hungerwerte als noch 2012 auf. Unter anderem sind da Kenia oder auch Venezuela zu nennen. In dem Kontext betont die Welthungerhilfe, dass die COVID-19 Pandemie und ihre wirtschaftlichen Folgen die Ernährungsunsicherheit von Millionen Menschen verschärfen würde.

Die Zahl der Hungernden sei weltweit auf derzeit 690 Millionen Menschen gestiegen. Schon vor dem Ausbruch der Corona-Pandemie sei die Hungersituation, besonders in Afrika südlich der Sahara und Südasien alarmierend gewesen. Die Menschen würden unter einer Vielzahl von Krisen durch Kriege, Dürren, Überschwemmungen und Heuschreckenplagen leiden.

COVID-19 wirke da wie ein Brandbeschleuniger. Armut und Hunger werden nach allen Prognosen stark zunehmen und der Klimawandel verschlimmere die schwierige Lage der Menschen zusätzlich.

Ja, es sieht nicht gut aus. Weltweit. Und auch wir in deutschen Landen können nicht wirklich ohne Sorgen in die Zukunft blicken. Die Probleme sind riesengroße und kaum zu meistern. Wir sind und bleiben da mit Blick auf das große Ganze sehr skeptisch.

Insofern, wir können hier unsere ureigene Krisenvorsorge weiter betreiben. Das ist alternativlos wichtig.