4. Juni 2021Beitrag von Emilia Hartmann

Wenn der Strom ausfällt: Kochen

Stromausfälle in Deutschland scheinen unserer Wahrnehmung nach ungewöhnlich zu sein. Tatsächlich aber kommt es häufiger und auch länger zu Stromausfällen, als wir meinen. Wenn es zu einem richtigen Stromausfall kommt, wirst Du nicht nur Probleme mit dem Heizen haben, sondern auch die Ernährung überdenken müssen.

Kochen ohne Strom

Bereite Dich auf das Kochen ohne Strom vor, denn innerhalb weniger Tage dürften die Vorräte an Nahrungs- und Lebensmitteln bei Dir zumindest weitgehend verbraucht sein. Zudem werden Nahrungs- und Lebensmittel, die Du eingefroren hast, auftauen. Du solltest also auch das Kochen ohne Strom beherrschen.

Gaskocher und Co.

Die einfachste und bekannteste Möglichkeit ist der Gaskocher, den Du vielleicht beim Campen schon benutzt hast. Eine Gaskartusche, ein Kochaufsatz – und fertig ist die Kochstelle. Einen solchen Gaskocher solltest Du für solche Fälle mehrfach lagern. Vor allem solltest Du Dich auch darauf konzentrieren, möglichst viele Gaskartuschen im Haus zu haben, wenn Du auf den Kocher setzt.

Der finanzielle Aufwand für diese Form der stromlosen Koch-Vorbereitung ist vergleichsweise überschaubar. Du solltest mit weniger als 100 Euro auskommen.
Eine Alternative ist der Bereich der Flüssig- und Feststoffbrenner. Dazu zählt etwa der Esbit Kocher. Esbit steht für einen Trockenspiritus, den das Kochgerät verwendet. Die Kocher sind klein und deshalb auch beim Militär besonders beliebt. Diese speziellen Kocher sind jedoch nur eine Notfall-Lösung, Du kannst allenfalls 1 Liter Wasser damit aufkochen.

Spirituskocher sind eine Alternative dazu. Diese gibt es in größerer Form und liefern Dir damit eine größere Heizleistung. Du kannst auch solche Kocher nebst Brennstoff für deutlich weniger als 100 Euro erwerben.

Gaskochfeld: Bestens geeignet

Am komfortabelsten ist selbstverständlich ein Gaskochfeld. Solche Kochfelder oder Herde sind in verschiedener Größe zu erwerben. Zudem benötigst Du dann Gasflaschen. Der Nachteil liegt demnach leider auf der Hand: Du kannst Gasflaschen nicht zeitlos lagern. Die Gasflaschen müssen vom TÜV freigegeben werden. Dies wiederum sollte spätestens nach zehn Jahren geschehen sein.

Deshalb empfiehlt sich diese Lösung nur dann, wenn Du Gasflaschen hast, die Du auch im Alltag benötigen kannst – ansonsten ist der Aufwand für diese Form des stromlosen Kochens zu groß.

Die einfachste Lösung ist der Gaskocher – da es hier um die Vorbereitung auf einen Notfall geht.

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