25. Oktober 2021Beitrag von Sebastian Streit

Essbare Pflanzen: Das findest du im Wald

Wenn Du kein Fleischesser bist, die Zubereitung scheust oder – zu Recht – eine Ergänzung suchst, wirst Du in der Wildnis zahlreiche  Essbare Pflanzen finden. Eine vollständige Auflistung der speziellen Pflanzensorten ist nicht zwingend erforderlich. Du kannst Dir einfach die Rahmenbedingungen merken, um essbare von nicht-essbaren Pflanzen zu unterscheiden.

Grundsätzlich gibt es viele Essbare Pflanzen

Essbare Pflanzen

Dabei kannst Du zum Beispiel Bäume nutzen. Dort ist die Bastschicht essbar. Dies ist die Innenrinde, die sich zwischen dem Holz und der Borke befindet. Beispiele für solche Bäume sind:

  • Ahorn
  • Birke,
  • Buche
  • Espe
  • Fichte
  • Kiefer
  • Pappel
  • Weide

Du musst die Rinde mahlen -also auf irgendeine Weise zermalmen -, um sie als Mehl zu nutzen. Eventuell kannst Du mit dem Mehl auch ein Brot erzeugen. Andernfalls kannst Du die Rinde in Streifen schneiden – also in Nudelform bringen – und im Wasser kochen.

Nüsse und Beeren

Weitere nahrhafte und essbare Pflanzen, bzw. Pflanzenarten die Du überall findest: Nüsse. Die Haselnuss oder die Walnuss kannst Du ohne weitere Zubereitung verspeisen. Dabei ist selbst das Knacken der Nuss mit einfachen Hilfsmitteln möglich, die Du im Freien findest. Beeren stellen gleichfalls eine gute Quelle dar:

  • Erdbeeren
  • Himbeeren
  • Preiselbeeren
  • Wacholderbeeren
  • Brombeeren
  • Schlehdorbeeren

Bei Beeren empfiehlt es sich, wenn Du Dich vorher – also beispielsweise schnellstmöglich – mit den verschiedenen Beerensorten vertraut machst.
Pilze sind ein Klassiker unter den Wildpflanzen. Die Pilzbestimmung ist nicht trivial – deshalb solltest Du, wenn Du Dich nicht mit Pilzen auskennst, die Finger davon lassen. Zudem liefern Pilze keinen sonderlichen Nährwert. Daher helfen sie Dir in der Wildnis in der Regel kaum weiter.

Früchte sind in der Regel ohnehin essbar, wenn Du die Kerne nicht mit verspeist (Achtung: in den Kernen von Pfirsichen oder Aprikosen finden sich giftige Samen.
Tang oder Meeresalgen sind in Wassernähe ebenfalls eine einfach und bekömmliche Nahrungsquelle, die Du nutzen solltest.

Grassamen sind fast durchgehend essbar. Diese musst Du am besten kochen – so lässt sich die Stärke besser für Dich nutzen.

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