17. Januar 2022Beitrag von Rudi Deseos

Westen und Osten mit kuriosen Hilfsmitteln finden

Wenn Du auf der Suche nach der Himmelsrichtung bist, benötigst Du nur eine Angabe. Weißt Du, wo der Westen ist, liegt „3 Stunden später“ auf einer gedanklichen Uhr der Norden, drei weitere Stunden später der Osten und noch einmal drei Stunden später der Süden. Es reicht also zum Beispiel, wenn Du weißt, wo der Westen ist. Was kannst Du unternehmen, wenn Du weder Kompass noch Uhr oder Smartphone dabei hast? Deine Umgebung wird Dir helfen. Es ist recht einfach.

Achte auf den Wind

Wichtig ist zum Beispiel der Wind, sofern eine spürbare Brise weht. In den meisten Fällen kommt der Wind vom Westen, solltest Du wissen. Wenn Du die Richtung schon selbst nicht bestimmen kannst, orientiere Dich einfach an den Bäumen. Biegen sich die Bäume oder aber dünnere Stämme in eine Richtung, dann sollte diese Richtung theoretisch der Osten sein – der Wind kommt ja (jedenfalls wahrscheinlich) aus dem Westen.

Du kannst es mithilfe der Bäume auch auf andere Weise versuchen: Die Bäume haben oft genug kleineren oder gar größeren Bewuchs mit Moos. Moos findet sich häufig genug auf der sogenannten Wetterseite – und die ist der Westen. Suche also den Baumstamm danach ab, auf welcher Seite der Moosbewuchs stärker ist.

Aber auch andere Signale helfen Dir. Orientiere Dich einfach an Kirchen. Viele Kirchen sind mit dem Altar nach Osten bzw. im Ostteil der Kirche gebaut worden. Auf der Gegenseite liegt dann der Westen und so fort.

Bist Du in einer Gegen unterwegs, in der viele Menschen Satelittenschüsseln auf den Dächern aufgebaut haben oder an Balkone hängen, dann ist es recht einfach. Diese Schüsseln werden in der Regel, wenn die Menschen mit den Schüsseln umgehen können, in Richtung Süden ausgerichtet. Die offene Fläche also zeigt zumindest ungefähr in den Süden, womit der Norden genau in der anderen Himmelsrichtung für Dich zu finden ist.

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