11. April 2021Beitrag von Emilia Hartmann

Wetter deuten

In zahlreichen Situationen ist es wichtig, das Wetter richtig zu deuten. Nicht immer helfen hier die alten Haushaltsregeln. Orientieren Sie sich an dieser Checkliste.

Gewitter und Co. richtig deuten

Gewitter:

Risikogebiete Zecken

Naht ein Gewitter, wird es in der Regel zuvor kalte Windböen geben. Diese Böen gehen schätzungsweise ungefähr 10 Minuten einem solchen Gewitter voraus. Dabei können Sie die Wolken beobachten.

o Wenn es zum Regen kommt, werden sich an den unteren Wolken sogenannten Wolkenfetzen bilden. Wenn sich die Wolken oben wie bei einem Amboß ausdehnen, wird ein starkes Gewitter zu erwarten sein.

o Sofern in den ersten Tagesstunden sogenannte Flockenwolken auftauchen, deren Ränder auseinanderlaufen oder Türmchenwolken zu sehen sind, die unregelmäßig sind, ist mit einem nahenden Gewitter zu rechnen.

o Wenn solche Gewitterwolken im Verlauf des Tages nicht weiter wachsen, wird das Gewitter mit höherer Sicherheit nicht ausbrechen.

Schönes Wetter:

Wenn Sie morgens nach einer kalten Nacht starken Reif finden oder Tau sehen, dann spricht dies für die Entwicklung von schönem Wetter. Zunächst sehen Sie an solchen Vormittagen gut, dann steigt Dunst auf, die Sicht verschlechtert sich. Die Temperatur wird morgens um 4 Grad oder sogar etwas stärker gegenüber der Temperatur am vorhergehenden Abend sinken.

o Im Winter oder im frühen Frühjahr wird der Frost tagsüber verschwinden und abends wieder verstärkt auftreten.

o Im Tal wird die Wärme größer sein als auf Anhöhen.

o Der Himmel ist wolkenarm, während Sie Morgenröte wahrnehmen.

o Der Himmel ist blau, während der Horizont grau dunstig ist.

o Die Sonne glänzt während des Untergangs golden.

o Der Mond weist einen Strahlenkranz auf.

o Bienen fliegen früh

o Die Grillen zirpen

o Rauch steigt senkrecht nach oben.

Schlechtwetter zeichnet sich ab, wenn:

o Das Gras morgens trocken ist und die Fernsicht nicht dunstig, sondern klar.

o Ist die Temperatur morgens so hoch wie am Abend zuvor, spricht dies auch für nahendes schlechteres Wetter.

o Auf der Anhöhe ist es wärmer als im Tal.

o Morgenrot und flache Bewölkung ist sichtbar.

o Bei Sonnenuntergang verfärbt sich der Horizont im Osten deutlich violett.

o Sonne ist während des Untergangs trüb oder milchig-gelb.

o Sterne funkeln besonders deutlich.

o Hunde essen Gras

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