Unsere Qualitätsgarantie: Alle Produkte ausgiebig im Einsatz getestet | info@waldhammer.com
4. Januar 2022Beitrag von Paul Junker

Wichtige Basics für die Krise: Mit Stress umgehen

Wenn Du Dich auf eine Krisensituation vorbereiten möchtest oder musst, dann solltest Du vor allem Deine Fähigkeiten nicht überschätzen und Dich mit wichtigen Basics für die Krise beschäftigen. Es zeigt sich in allen Krisensituationen, dass wir Menschen für solche Ausnahmebedingungen nicht von Natur aus geschaffen sind. Menschen orientieren sich an Erfahrungen und Verhaltensmuster.

Wichtige Basics für die Krise – die Fehler, die wir machen:

  • Kürzere Ereignisse und Erfahrungen überbewerten
  • Eindrücke durch Erwartungen zu filtern und teils Realitäten ganz auszublenden
  • Gewinne und Verluste in allen erdenklichen Situationen nicht gleichermaßen einzuschätzen, sondern Verluste – auch in Krisen, wenn es gilt, Dinge liegen zu lassen -, zu sehr vermeiden zu wollen und zu viel dafür zu riskieren.
    Kurz: wir neigen zum extremen Fehlverhalten. Dagegen solltest Du ansteuern.

Wichtige Basics für die Krise – Stress ist keine gut Umgebung für uns

Wir lassen uns zudem auch sehr schnell unter Druck setzen, wenn es Stresssituationen zu bewältigen gilt. Dies versuchen Personalunternehmen in Bewerbungsprozessen abzuschätzen, indem Interviews entsprechend geführt werden oder aber Aufgaben Kandidaten unter Druck setzen sollen. In Stresssituationen verlassen wir uns auf unsere Instinkte, das berühmte Bauchgefühl. Das, wie oben zu sehen, kann aber schnell täuschen.

Instinkte sind in einer strengen Definition angeborene Verhaltensmuster, auf die wir automatisch, also routiniert zurückgreifen. Das hat zur Folge, dass wir uns auch nur auf eine sehr mühsame Weise den Instinkt wenigstens halbwegs abgewöhnen können. Je stressiger eine Situation ist, desto dominanter werden in der Regel die Routinen.

Das bedeutet: Nichts geht über Training. Du solltest Dich, wenn möglich, mit stressigen Situationen konfrontieren, um überhaupt das instinkthafte Verhalten zunächst wahrzunehmen. Wenn Du abschätzen kannst, wie „routiniert“ Du automatisch handelst, kannst oder musst Du versuchen, innezuhalten und diese Routinen vor der Handlung zu hinterfragen.

Stresstraining gibt es zum einen in Workshop und Seminaren. Diese Formate dürften Dir helfen. Du kannst solche Trainings auch mit Spaß verbinden. So dürften auch Flugsimulatoren Dich in Stresssituationen bringen, die sich trainieren lassen – an Flughäfen zu buchen.

Grundsätzlich aber solltest Du bewusst trainieren, in alltäglichen Stresssituationen zunächst auf die Bremse zu treten, um die Routinen, die automatisch kommen, wahrzunehmen und dann zu hinterfragen.

Ähnliche Artikel

WordPress Cookie Hinweis von Real Cookie Banner