30. Mai 2022Beitrag von David

Essbare Wildpflanzen: Diese Pflanzen sind am besten

Was wird geschehen, wenn die Lebensmittelkrise sich verschärfen sollte? Wir wissen, dass zum einen die Logistikketten immer schlechter werden. Wir wissen auch, dass etwa Weizen aus der Ukraine zurückgehalten wird – und wir wissen von einer bevorstehenden Hungersnot in vielen Ländern, die Organisationen der Hungerhilfe schon skizziert haben. Was passiert, wenn sich die Probleme in Deutschland verschärfen sollten? Wir geben Ihnen Hinweise dazu, wie Sie essbare Wildpflanzen finden könnten, wenn eine solche Situation eintritt – die nicht mehr nur apokalyptisch ist, sondern immer greifbarer sein wird.

Checkliste: Essbare Wildpflanzen suchen und finden

essbare Wildpflanzen

Es gibt Wildpflanzen, die Sie essen können. Unter dem Begriff Wildpflanzen werden alle Pflanzen verstanden, die Sie in Wald und Feld finden können.

Wildpflanzen leben mit und von Wasser. Deshalb müssen Sie grob Ihre Umgebung kennen und wissen, wo sich die besonders feuchten Gebiete befinden. Sie sind Ihr ideales Jagdrevier. Zudem sollten Sie wissen, dass die Wildpflanzen Sonne suchen und benötigen. Je mehr Sonne also in eine Gegend einstrahlt, umso größer sind die Chancen darauf, dass Sie dort essbare Wildpflanzen finden. Suchen Sie daher Lichtungen.

Das Suchen und Bestimmen von essbaren Wildpflanzen müssen Sie üben. Sie können dies mit einem Buch beginnen, das für die Gegend, in der Sie mutmaßlich sein werden, entsprechende Hinweise enthält. Sie sollten allerdings auch Ihren eigenen Garten dafür absuchen.

Grundsätzlich gilt: Gräser sind immer essbare Wildpflanzen. Sie können Gras einfach kauen. Damit erhalten Sie jeweils Feuchtigkeit oder sogar etwas Saft.

Im nächsten Schritt sollten Sie Straßen und Wegesränder aufsuchen. Dort finden Sie Löwenzahn, den Sie unbedenklich genießen können. Klicken Sie hier, um 4 Verwertungsideen für Löwenzahn   zu erfahren.
Sie können sich nach und nach an zahlreichen essbaren Wildpflanzen wagen, die Sie an solchen Wegesrändern finden. Vermeiden sollten Sie Pflanzen, die sich direkt am Straßenrand befinden. Diese könnten zu viel vom Belag abbekommen.

Vermeiden Sie Gegenden, in denen zu viel Gift angetragen werden kann, also etwa gemulchte Beete. Dort soll kein Unkraut wachsen – mit allen Mitteln.

Meiden Sie vor allem giftige Beeren, auch wenn sie noch so verlockend aussehen sollten. Giftige oder möglicherweise giftige Beeren erkennen Sie an deren Farben: Weiß, gelb oder rot sollten sie nicht sein. Blaubeeren und Brombeeren eignen sich indes sehr. Im Zweifel sehen Sie sich ein passendes Bild im Internet dazu an.

Selbst Baumrinde lässt sich kochen.
Oft wird vor dem Fuchsbandwurm gewarnt, den Sie auf essbaren Wildpflanzen finden könnten. Diese Warnung ist ehrbar, aber in der Praxis beim Ernten von Erdbeeren und Co. meist nicht dienlich – das passiert selten, so Praktiker.

Wenn Sie sich mit Pilzen nicht auskennen, sollten Sie Pilze weitestgehend vermeiden. Steinpilze und Champignons können Sie recht einfach erkennen.

Meiden Sie wilde Erbsen. Diese können giftig sein. Außerdem sollten Sie giftige Karotten – und damit Karotten insgesamt aus dem Weg gehen. Sie können ohne Übung die giftigen nicht von den ungiftigen unterscheiden.

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