4. November 2021Beitrag von Emilia Hartmann

Wirtschaftliche Krise: was du tun solltest

Die wirtschaftliche Krise in der EU naht – die Schulden und die Zahlungsausfälle nehmen von Tag zu Tag stärker zu. Du solltest Dich vorbereiten, bevor die ersten Anzeichen dazu führen, dass allgemein Panik ausbricht.

Finanzkrise 2008 – das wissen die meisten

Das Role Model ist die Finanzkrise 2008, die nicht aus dem Nichts kam. Die Immobilien-Darlehen in den USA platzten der Reihe nach, weil die Zinsen stiegen und der Mittelstand die überteuerten Immobilien als Sicherheiten nicht mehr nutzen konnte – diese sanken im Preis. Dies kann angesichts der steigenden Geldmenge auch heute jederzeit wieder passieren.

Was die meisten nicht wissen: Damals stand das gesamte Bankensystem Kopf. die Banken trauten einander nicht mehr – und dies hätte das gesamte Geldsystem aus den Angeln heben können. Wenn die Banken einander kein Geld mehr leihen, bricht die Wirtschaftswelt zusammen. Deshalb sind damals Versprechungen abgegeben worden, die in der Realität nicht mehr haltbar gewesen wären (Frau Merkel garantierte „jedem Bundesbürger“, das Geld würde ausgezahlt werden können). Es ging darum zu vermeiden, dass es zum Bankensturm kommt.

Wenn eine solche Situation droht, und sie droht jederzeit, solltest Du Dich  auf eine wirtschaftliche Krise vorbereiten.

  • Es ist jederzeit möglich, dass es zum Bankrun kommt – wenn alle gleichzeitig Geld abheben wollen. Papiergeld wird vielleicht für 20 % der Kontosummen tatsächlich verfügbar sein. Daher solltest Du niemals mehr als Geld für 2, 3 Monate auf dem Bankkonto halten.
  • Du solltest Geld im Zweifel auf mehrere Banken verteilen. Es wird nicht für alle Banken gleichzeitig einen Bankrun geben.
  • Zudem solltest Du das Vermögen, das Du besitzt, auf mehrere Arten aufteilen – Immobilien, Gold, Aktien, Wald oder ähnlich.
  • Vor allem: Kalkuliere stets so, dass Du auch ohne Dein Bankvermögen auch noch hinreichend beweglich bist.

 

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