Liebe Leser, 

wie gestern besprochen – siehe hier – und versprochen widmen wir uns heute der spannenden Frage bezüglich der Wirtschaftsflaute in deutschen Landen. In Griechenland tobt ja nun schon seit fast zehn Jahren eine deflationäre Krise. Auch hierzulande droht uns eine Wirtschaftskrise: Deutschland muss auch mit einer solch brutalen Anpassungskrise rechnen. 

Zweifelsohne, aktuell entweicht die Luft zusehends aus der deutschen Wirtschaft. Täglich kommen neue Hiobsbotschaften. Und selbst aus vormaligen Top-Firmen wie BMW oder Miele kommen unschöne Nachrichten. Bei Miele steht wohl ein Stellenabbau an und bei BMW müssen selbst Hochqualifizierte mit Abstrichen beim Gehalt auskommen. 

Lange Durststrecke steht an 

Spannend ist, dass im Maschinenbau für 2020 ein weiterer Rückgang bei der Produktion bereits jetzt klar prognostiziert wird. Die aktuelle Prognose liegt bei einem Produktionsrückgang von um die zwei Prozent. Das kann sich aber weiter verschlechtern. Die jüngst bekannt gewordenen Auftragsrückgänge fielen mit Minus 17 Prozent besonders krass aus. Unter dem Strich wäre es also nicht verwunderlich, wenn die Prognosen peu a peu weiter nach unten angepasst werden. Noch spannender ist allerdings die Frage, wie lang die Leidenszeit anhalten wird. Und hier wagte sich ein führender Vertreter eines deutschen Großunternehmens jüngst aus der Deckung. Massenmedial wurde darüber kaum berichtet. 

Auch in der Tagesschau wurde kürzlich von einer möglichen Wirtschaftskrise berichtet:

Wirtschaftskrise Deutschland: Flaute bis ins Jahr 2025? 

Also, der Chef von Bosch höchstpersönlich, Herr Denner, brachte zum Ausdruck, dass bis zum Jahr 2025 die Autoindustrie nicht mehr wachsen werde. Das sagte er in einem Interview mit der Automobilwoche. In 2019, also in diesem Jahr wird nach der Einschätzung die Auto-Produktion in Deutschland um fünf Prozent schrumpfen. 

Anders gesagt, wir sollten alle Hoffnungen auf eine rasche und nachhaltige Erholung fallen lassen. Lassen Sie sich nicht von den Medien hier einlullen. Kurzum, es ist völlig normal, dass nach dem langen Scheinboom seit 2010 nun magere Jahre kommen. Folglich ist es auch nicht auszuschließen, dass es wie bei den Griechen um die zehn magere Jahre werden. 

Wir können Ihnen nur raten, Ihre Lebensplanung insofern extrem vorsichtig anzupassen und insobesondere bei der Aufnahme von Darlehen vorsichtiger denn je zu sein. Der Leitzins steht nicht umsonst so tief.

Kommentar verfassen