Mit der Notapotheke Verletzungen unterwegs richtig versorgen

Lesedauer: 3 min | Von: Emilia Hartmann

Ob man sich mit dem Taschenmesser in den Finger schneidet, beim Wandern mit dem Knöchel abknickt, oder ein Insektenstich sich entzündet – Bei Outdooraktivitäten sollte man stets eine Notapotheke mit den notwendigen Utensilien bei sich haben, um sich im Falle einer Verletzung selbst versorgen zu können.

Die Notapotheke für Unterwegs

Das Mitführen einer kleinen Apotheke mit den wichtigsten Heilmitteln und Verbandszeug kann bei längeren Ausflügen und Entdeckungstouren lebensrettend sein! Gerade wenn man allein unterwegs ist oder sich abseits jeglicher Siedlungen befindet, muss man sich im Falle eines Unfalls oder einer Verletzung selbst versorgen können. Denn auch kleine Verletzungen können sich entzünden oder dafür sorgen, dass man sich nicht mehr aus eigenem Antrieb fortbewegen kann.

Behandlung von Verletzungen in freier Natur

Trotz festem Schuhwerk und Trittsicherheit passiert es beim Abstieg hoher Gipfel oder während dem Ausflug im Wald schnell, dass man ausrutscht oder mit dem Knöchel umknickt. Im Falle einer Verstauchung, einer Zerrung oder gar einem angerissenen Band, sind einfache Mittel aus der Hausapotheke unverzichtbar. Mit Hilfe von Verbandsmaterial oder Gewebe-Tape kann das verletzte Körperteil stabilisiert werden, während eine kühlende Salbe oder eine kalte Wasserflasche an der entsprechenden Stelle ein zu starkes Anschwellen unterdrückt.

Auch bei Insektenstichen schafft Kühlung Abhilfe, während Schnittwunden und Kratzer gereinigt, desinfiziert und zumindest mit einem Pflaster abgedeckt werden sollten, um Entzündungen durch Schmutz zu verhindern. Sollte sich ein kleiner Schnitt oder ein Insektenstich dennoch entzünden, ist schnelles Handeln gefragt: Mit einer antibakteriellen Wundsalbe und etwas Kühlung kann verhindert werden, dass die Stelle zu sehr anschwillt und die Entzündung sich weiter ausbreitet. Und ein kleiner Infekt im Campingurlaub kann mit fiebersenkenden Mitteln behandelt werden.

Zu folgenden Zwecken ist es aus diesem Grund besonders nützlich, eine Apotheke für den Notfall dabei zu haben:

– zur Versorgung kleinerer und größerer Schnittwunden oder Kratzer
– bei Verstauchungen oder Muskelzerrungen
– bei Insektenstichen
– bei Entzündung von Wunden oder Insektenstichen
– zur Behandlung kleiner Infekte oder Erkältungen

Das gehört in die Apotheke für Unterwegs

Eine kleine Apotheke für Unterwegs zusammenzustellen ist ganz einfach und benötigt keine großen Kenntnisse der Heilkunde. Am Besten verwendet man hierfür einen kleinen, fest verschließbaren Beutel oder ein wasserabweisendes Täschchen mit Reißverschluss, sodass kein Schmutz oder Feuchtigkeit an den Inhalt gelangen kann.

Die Apotheke zum Mitnehmen sollte in jedem Fall das nötige Verbandszeug für die Versorgung kleinerer Schnitte, ein Mittel zur Schmerzlinderung und zum Verhindern von Schwellungen, sowie zum Reinigen der Hände und von Wunden enthalten. Folgende Gegenstände empfiehlt es sich, dabei zu haben:

– steriles Verbandsmaterial
– Pflaster
– eine Schere, um beides zuschneiden zu können
– Desinfektionsmittel in Form von Tüchern oder Spray
– kühlende Salbe
– Hautfreundliches Gewebe-Tape
– fiebersenkendes Schmerzmittel
– antibakterielle Wundsalbe

Kleinere Verletzungen können auch gut mit alternativer Medizin behandelt werden. Deshalb ist es kein Fehler, das ein oder andere homöopathische Heilmittel im Medizinschrank für Unterwegs mitzuführen: Das homöopathische Mittel „Apis“ beispielsweise hilft bei Bienen- und Wespenstichen, während mit „Arnica“ akute Verstauchungen oder Prellungen behandelt werden können.

Vorsicht bei schlimmeren Verletzungen

Vorsicht ist mit der Versorgung durch die kleine Hausapotheke geboten, wenn es sich um schwere Verletzungen wie beispielsweise Knochenbrüche, eine Gehirnerschütterung, oder eine Blutvergiftung handelt. Besteht der Verdacht, sollte der Verletzte unbedingt beobachtet werden.

Treten nach einem Sturz oder bei einer Entzündung extrem starke Schmerzen, heftige Blutungen, Schwindel, Übelkeit oder gar Ohnmacht auf, handelt es sich um einen Notfall! In diesem Falle reicht die Behandlung mit der Hausapotheke nicht aus und es sollte unverzüglich ein Arzt aufgesucht oder der Rettungsdienst gerufen werden.

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