Liebe Leser, 

das Thema Wassernotstand beschäftigt uns ja schon seit geraumer Zeit. Jüngst stolperten wir über eine Meldung, bei der es letztlich um die grausame Kombination von „Krieg“ und „Wasserkrise“ geht. 

Warnung der Roten Kreuzes 

Jüngst warnte das Rote Kreuz, genauer gesagt das Internationale Komitee des Roten Kreuzes (IKRK), dass fast eine halbe Million Menschen in Nordsyrien schon relativ bald kein sauberes Trinkwasser mehr haben dürften. Hintergrund dieser dramatischen Entwicklung sei, dass ein wichtiger Teil der Infrastruktur, der unlängst durch türkische Bomben beschädigt wurde, weiterhin außer Gefecht gesetzt ist. Konkret geht es um die Wasserpumpstation Alouk. Diese sei am 11. Oktober bei einem türkischen Bombenangriff beschädigt worden. Am 29. Oktober wurde die Anlage ein zweites Mal getroffen. Es sei wegen der anhaltenden Konflikte und Kämpe extrem schwer, die Wasserversorgung wieder auf vernünftige Art und Weise sicherzustellen. 

Ja, liebe Leser, die grausame Kombination von Krieg und Wassernot kommt in der medialen Berichterstattung wahrlich zu kurz. Im Syrien-Krieg geht es im wahrsten Sinne auch um das Wasser. Und leider ist hier ein wirkliches Ende des Martyriums für die Bevölkerung alles andere als absehbar. 

Zu wenig Wasser
photo credit: unsplash.com

Zu wenig Wasser: Wir alle sollten uns vorbereiten

Wie auch immer wir tun gut daran, acht- und sorgsam mit der immer knapper werdenden und hart umkämpften Ressource umzugehen. In deutschen Landen haben die Behörden ja – wir berichteten ja schon hier – Notbrunnen zur Trinkwasserversorgung für den Krisenfall vorbereitet. Das sollte man für den Fall der Fälle im Hinterkopf haben. 

Nichtsdestotrotz können wir einmal mehr nur dazu aufrufen, jederzeit ausreichende Wasservorräte vorzuhalten. Stellen Sie sich insofern auch auf einen Camping-Urlaub ohne Zugang zu Trinkwasser ein. Und dieser Urlaub sollte zumindest zwei Wochen lang sein. Eher länger. Und denken Sie dabei auch an Ihre Lieben und Haustiere! Sorgen Sie vor. Hier haben wir Ihnen Tipps zur autarken Wasserversorgung vorgestellt.

Kommentar verfassen