6. September 2021Beitrag von David

Zunder für Dein Feuer – so hilfst Du Dir

Für ein gutes Feuer benötigst Du nicht nur Brennholz, sondern vor allem auch Zunder. Wenn Du es richtig machst, ist der Rest das berühmte Kinderspiel. Unser Beitrag zeigt Dir, wie Du Zunder selbst herstellen kannst.

Schnell entzündlich

Bushcraft in Deutschland mit Feuer im Wald

Zunder ist letztlich alles, was schnell brennt. Es ist im Wesentlichen die Abkürzung für ein Zündmittel. Deshalb gibt es die unterschiedlichsten Materialien für Zunder.

Die Vorgehensweise beim Entzünden eines Feuers ist dabei denkbar einfach:

  1. Du benötigst das Brennmaterial, typischerweise also Holz.
  2. Du benötigst einen Funken, der im wahrsten Sinne des Wortes überspringen muss.
  3. Du benötigst das Zündmaterial, das den Funken auffängt. Der Zunder muss „glühen“.
  4. Dann legst Du Deinen Zunder einfach in ein ganzes „Nest“, ein sogenanntes Zundernest. Das fängt dann Feuer.

Was sich alles verwenden lässt

In der Natur findest Du nachhaltig und vielfältig sehr viel Material.

  • Birkenrinde, die Du selbst mit einem Messer abtragen kannst, ist ein Beispiel.
  • Pflanzenfasern etwa von der Brennnessel oder vom Hanf
  • Löwenzahn-Flugsamen
  • Laub, Heu, Gras, das Du allerdings erst trocknen musst oder trocken einsammeln solltest
  • Fasern von zerfallendem Holz. Wenn Du zerfallendes Holz im Wald findest, siehst Du sehr schnell auch einige mehlige Fasern am Holz und im Umfeld des Holzes. Das Material musst Du einfach nur einsammeln und kannst es dann, wenn es einigermaßen trocken ist, recht gut verwenden.

Eine andere Möglichkeit besteht darin, dass Du andere Objekte nutzt, um Zunder selbst herzustellen. Dafür eignen sich Papiertaschentücher, die Du zerfaserst oder auch Tampons, falls Du hinreichend viele dabei haben solltest. Dabei geht es nur darum, diese Watte- oder Papierballungen aufzudröseln.

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